Maarten Hoogenboom - Gesang:


Dass dieser längst vergessene Esprit und Wortwitz so gut zur Geltung kommt, ist dem eleganten Sänger zu verdanken, der sich bei seinem Vortrag in diese Zeit so einzuleben scheint, dass man meinen könnte, er sei eben noch singend an der Seite Lilian Harveys einem UFA-Film entsprungen. Gerade noch in den 20ern, lebt er nach dem Motto "Leben ist Liebe und Liebe ist Leiden" die Ängste der Jugend der 50er Jahre nach, um gleich darauf bei einem heißen Jive vor lauter Spaß an der Sache jedem Gast die Hand zu schütteln. Lange Jahre im Kirchenchor und mit 15 die erste Rock'n'Roll Band zählen unter anderem zu der harten Schule seiner musikalischen Ausbildung. Süchtig nach allem was swingt, stößt er immer weiter zurück zu den Wurzeln der Popularmusik und pendelt sich gerade so bei den 30er Jahren ein, als er auf Timon trifft und sie ihre erste Band für vergessene Schlager gründen.


Christian Weichert - Piano, Gesang:


Als uns im März 2005 von der Deutschen Zentrale für Touristik angeboten wurde, sie auf einer Tour durch Korea und Japan zu begleiten, war bald klar, dass Mr. Andisan Stenger das Jahr über für keine Auslandsauftritte zur Verfügung stehen sollte. Nach kurzer aber intensiver Suche entdeckten wir den vielseitigen und bühnenerfahrenen Wilmersdorfer Pianisten und Sänger Christian Weichert.

Schon in den frühen 80er Jahren machte sich der routinierte Musiker in der Berliner Jive, Blues und Rock'n'Roll Szene einen Namen. Mit seinen Bands "Graceland", Boogie Blasters und den Jive Sharks, ist er ein viel beschäftigter und begehrter Pianist. Darüber hinaus macht er auch als Lead Sänger eine gute Figur wie z.B. bei Ray Charles "It should have been me".

Timon Ruhemann - Schlagzeug, Gesang:


Um der ganzen Sache die rythmische Würze zu geben, schüttelt er lässig mit Besen den Swing aus dem Ärmel. Als langjähriger und umtriebiger Schlagzeuger ist ihm kein Groove fremd. Dazu kommt die samtige Bass Stimme, die überall Einsatz findet, wo es etwas zu tun gibt. Bassläufe imitierend, Satzgesang stärkend und selbstverständlich auch als sonorer Solist fungierend, hat "Motormouth Timon", wie ihn seine Freunde nennen, allerhand zu tun. Schon im zarten Alter von 16 Jahren rockt er in der Teentime der angesagten Ortsdisco als DJ das Haus. Paralell beginnt er mit Freunden seine ersten Bands zu gründen. Vom Reggae, Trash über Elektropunk probierte er alles aus, um schließlich 1985 die Liebe zum Swing in Form von Maarten Hoogenboom und Wendell Heiss zu entdecken, was schließlich zu "Safe Sane and Single" führt.

Andi Stenger - Piano, Gesang:


Wenn er originalgetreu die Pianoglanzleistungen Meade "Lux" Lewis wiedergibt, glaubt man, der Junge spielt mindestens vierhändig. Ob bei Fats Dominos schwermütigem "Blue Monday" oder beim flotten Doo-Wop-Schlager "Waddaya Want", zeigt er nicht nur was er am Klavier kann sondern auch als Barriton Blueso im Chor. Gelegentlich glänzt er als Leadsänger: "Smokey Joe`s Cafe" klingt bei ihm noch etwas rauchiger als im Original der Robins. Schon in früher Jugend beginnt er damit junge Damen mit seinen Künsten zu beeindrucken. Doch über verschiedene Bluesprojekte im In- und Ausland treibt ihn das unvermeidliche Schicksal schließlich 1996 in den Hafen von "Safe Sane and Single", denen er so weit es geht treu ergeben ist.